…sind nun definitv gekommen und der Dezember ist wie im Flug vergangen. Apropos Flug. Das beste Weihnachtsgeschenk hab ich heuer schon am 21. Dezember bekommen. Es ist direkt mit LH490 aus Frankfurt gekommen und obwohl es nicht einmal verpackt war, war es voll super. 😍

Unser Weihnachtself Rudi 😉

Und wie üblich haben wir auch diesmal gleich Programm gemacht, um dem Jetlag keine Chance zu geben. Diesmal sind wir zum University District gefahren, um die berühmte Suzzalo Library anzuschauen. Und wie es sich für Washington gehört ist sogar in der Library ein Starbucks, der aber nicht ganz so sehenswert wie der Lesesaal ist.

Andere Teile des Campus wirken in ihrer 80er Jahre Beton-Optik so, als ob sie direkt von Total Recall oder Blade Runner stammen.

Am nächsten Tag haben wir den Jetlag nicht mit Sightseeing, sondern mit Musik besiegt. Macklemore hat in der ausverkauften KeyArena nicht nur ein großartiges Heimkonzert gegeben, sondern auch seine US-Tour abgeschlossen.

C – A – D – I – L – L – A – C

Fun-Fact: was bei uns der Alkohol in Plastikbechern ist, sind hier diverse Fressereien von Brezeln über Pizza bis zu Nachos oder Hot Dogs. Sanis hab ich zwar keine gesehen, dafür patroullieren paarweise Alcohol Enforcement Agents. Damit auch ja niemand unter 21 was trinkt. Es ist ja schon schlimm genug, dass hier Minors zusehen können 🙈

Am Wochenende haben wir das Traumwetter genutzt, um aufs höchste Gebäude, das Columbia Center, zu fahren um die Aussicht zu genießen.
A W E S O M E !!11!!1!

Good ol‘ Mt. Rainier

Und dann war auch schon Christmas Eve, also Weihnachten und wir haben the most American XMAS Event besucht: die Nightly Parade auf der Snowflake Lane. Kitsch as Kitsch can. Aja, und pünktlich zum Fest hat es angefangen zu schneien. Wir hatten Weiße Weihnachten.

Am 25. waren wir dann bei Bernhard und Martina zum Essen eingeladen und konnten Martina mit einer guten österreichischen A4 Mappe beglücken, die Kinder haben eine gscheite Kuhflecken Milka Schoki bekommen und Bernhard, der hat sich einfach mit uns begnügen müssen. 😂
Nach einem super Nachmittag ging es dann ins Kino zu „The Shape of Water“. 4 von 5 Filmrollen. Können wir also empfehlen 😉

Den folgenden Tag haben wir teilweise im Untergrund verbracht und Bill Speidel’s Underground Tour besucht. Sehr spannende Geschichte, da der ganze Central District von Seattle bei einem Großbrand 1889 komplett zerstört wurde. Die Ingeneure der Stadt haben den Brand und die Vernichtung der Stadt sogar positiv gesehen, da sie nun die bisher fehlende Kanalisation planen konnten, für die vorher einfach kein Platz war.

Crappy-Fun-Fact: Seattle ist sehr hügelig und steil. So weit so gut. ABER: Ohne funktionierende Kanalisation sammelt sich die ganze Schei*e vom Berg zwangsläufig weiter unten, in dem Fall dem Central District. Also doch nachvollziehbar, dass man dem Feuer auch was Gutes abgewinnen konnte.

Das Ganze hatte aber einen Haken, da das neue Straßenniveau MIT Kanalisation natürlich um einige Meter höher war und länger gedauert hat, als die Geschäfte für Ihren Neubau gebraucht hatten. So kam es dann dazu, dass man aus dem Erdgeschoß der Geschäft auf eine Mauer geschaut hat und zwischen Straße und 1. Stock ein Spalt von 2 Metern war…

Bevor der Gehsteig gemacht wurde, musst man mit Leiter ins Gebäude.

Das war das Erdgeschoß mit Blick aus den Fenstern auf die neue Straße/Mauer.

Seattle VOR dem Brand…

…und DANACH.

Chief Seattle

Ein weiteres To-Do auf meiner Seattle Bucket-List war der Besuch einer Shooting Range. Gesagt, getan.

ABER: man darf als Tourist dann leider doch nicht schießen. Wir wissen aber, dass sie gerne mit Glocks schießen und sich hoffentlich danach die Hände waschen 😉

Neuer Tag, neues Glück.

Nachdem das Bewerben meiner Möbel im Haus keine Früchte getragen hat, haben wir die Couch und die Barhocker ins Auto gepackt und haben getestet, ob es IKEA wirklich ernst meint: NO-NONSENSE – 365 DAYS TO CHANGE YOUR MIND

Danke, Nici für den Tipp – es hat wunderbar und ohne blöde Fragen geklappt 🙌

Der letzte Arbeitstag

Gestern hieß es dann Abschied nehmen vom T-Mobile Campus in Bellevue. Zum Abschluss hat mein Chef mich und Joti, der ebenfalls seinen letzten Arbeitstag hatte, zum Mittagessen eingeladen. Wir 3 waren auch so ziemlich die einzigen an dem Tag im Büro.

Aber von den anderen Kollegen konnte ich mich eh schon bei unserem Star Wars/Bowling Team-Event in der Woche davor verabschieden.

Nachdem ich meinen Ausweis abgegeben, das Mietauto zurückgegeben habe, hieß es dann gestern:

WORK OFF / VACAY ON

3289 Meilen später…

Ich wünsche euch allen ein super Silvester und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns dann wieder öfter sehen werden 😍